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Die Auslastung der Notschlafstellen hat in den letzten Jahren zugenommen. Die GRÜNEN sehen in der Erweiterung deshalb eine notwendige Massnahme, um zu verhindern, dass Menschen in Zürich die kalte Jahreszeit auf der Strasse verbringen müssen.

„Es ist richtig und wichtig, dass die Stadt nun zusätzliche Schlafplätze schafft – besonders auch für Frauen, die auf der Strasse zusätzlichen Gefahren ausgesetzt sind“, sagt Selina Walgis, Gemeinderätin der GRÜNEN. „Doch Übernachtungsplätze allein genügen nicht. Wir müssen auch den Alltag von obdachlosen Menschen erleichtern – zum Beispiel mit sicheren Aufbewahrungsmöglichkeiten für ihre wenigen Habseligkeiten.“

Bereits im vergangenen Jahr haben Anna-Béatrice Schmaltz und Selina Walgis ein Postulat eingereicht, das die Einrichtung von Schliessfächern für obdachlose Menschen fordert. Diese Forderung wurde vom Stadtrat bisher noch nicht umgesetzt. Gerade in der kalten Jahreszeit wäre ein solches Angebot ein wichtiger Beitrag zu Sicherheit und Selbstbestimmung.

„Wer kein sicheres Zuhause hat, sollte die Möglichkeit haben, seine persönlichen Dinge geschützt aufzubewahren“, betont Anna-Béatrice Schmaltz, Gemeinderätin der Grünen. „Die Schliessfächer wären eine einfache, aber wirkungsvolle Ergänzung zu den bestehenden Unterstützungsangeboten.“

Die GRÜNEN fordern den Stadtrat deshalb auf, den Vorstoss aus dem Gemeinderat rasch umzusetzen und die neuen Übernachtungsangebote mit weiteren, alltagspraktischen Massnahmen zu ergänzen. Ziel muss bleiben, dass in Zürich niemand ohne Dach über dem Kopf und ohne Schutz leben muss.

Für Rückfragen:
Selina Walgis, Gemeinderätin Grüne (079 855 76 64)
Anna-Béatrice Schmaltz, Co-Präsidentin Grüne Stadt Zürich und Gemeinderätin (079 557 78 85)

Zürich, 6. November 2025