«Das ist ein historischer Erfolg für Zürich», sagt Eticus Rozas, Co-Präsident der GRÜNEN Stadt Zürich. «Mit drei grünen Sitzen im Stadtrat haben die Zürcher*innen ein klares Zeichen gesetzt: Sie wollen konsequenten Klimaschutz, bezahlbares Wohnen und eine solidarische Stadt. Zusammen mit der SP verfügen wir nun über eine starke links-grüne Mehrheit – das ist eine einmalige Chance, Zürich zukunftsfähig zu gestalten.»

Die GRÜNEN Stadt Zürich hatten an ihrer Mitgliederversammlung vom April 2025 beschlossen, mit drei Kandidat*innen anzutreten. Ziel war es, die links-ökologischen Kräfte im Stadtrat auf Kosten der FDP zu stärken. «Das ist uns gelungen», so Rozas. «Unsere Themen sprechen breite Kreise der Bevölkerung an.»

«Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Zürcherinnen und Zürcher. Gemeinsam mit Karin und Daniel werde ich mich mit voller Kraft für eine klimaneutrale, lebenswerte und gerechte Stadt einsetzen – für alle Menschen, die hier leben.»

Balthasar Glättli, neu gewählter Stadtrat

Karin Rykart und Daniel Leupi wurden eindrücklich wiedergewählt, Balthasar Glättli erobert den dritten Sitz. «Wir danken allen, die das möglich gemacht haben – mit ihrer Stimme, ihrer Unterstützung und ihrem Engagement», sagt Rozas.

Gemeinderat: Verluste, aber linke Mehrheit besteht

Im Gemeinderat verlieren die GRÜNEN Sitze. «Das bedauern wir sehr», erklärt Rozas. «Dass Klimaschutz in der aktuellen Weltlage kaum präsent ist, hat uns nicht geholfen. Entscheidend ist aber: Die linke Mehrheit bleibt erhalten. Das ermöglicht uns, progressive Politik in Zürich weiter voranzutreiben.»

Die GRÜNEN werden die Ergebnisse vertieft analysieren. «Klar ist: Lösungen für mehr Klimaschutz, bezahlbares Wohnen und soziale Gerechtigkeit bleiben zentral und dringend. Genau dafür werden wir uns mit voller Kraft einsetzen.»

Partei gestärkt

Die GRÜNEN führten einen engagierten Wahlkampf: Über 200 Freiwillige verteilten die Wahlzeitung, hunderte spendeten für den Wahlkampf und waren auf der Strasse präsent. «Während andere fast eine Million Franken ausgaben, haben wir mit einem Bruchteil davon und dafür viel Engagement gezeigt: Politik lebt von Menschen, nicht von Geld», so Rozas.

Besonders stolz sind die GRÜNEN auf die aktive Basis. «Der Wahlkampf hat gezeigt: Die GRÜNEN sind eine lebendige Bewegung und sind so aktiv wie noch nie. Diesen Schwung nehmen wir mit in die neue Legislatur.»

 

Zürich, 8. März 2026

Für weitere Auskünfte:
Eticus Rozas, Co-Präsident GRÜNE Stadt Zürich, 076 598 72 73
Anna-Béatrice Schmaltz, Co-Präsidentin GRÜNE Stadt Zürich, 079 557 78 85