O-Ton: Vorstosspaket Hitze eingereicht
Die Hitze ist nicht bloss unangenehm, sie ist tödlich. Die Hitzewelle im Juni 2026 hat eindrücklich gezeigt: Extreme Hitze ist längst kein Ausnahmeereignis mehr, sondern eine der grössten gesundheitsschädlichen Folgen der Klimakrise. Mit einem umfassenden Paket an Vorstössen erhöhen die GRÜNEN im Zürcher Gemeinderat den politischen Druck auf die Stadt, damit diese ihre Verantwortung wahrnimmt, die Menschen wirksam vor den Folgen extremer Hitze zu schützen
Wir fordern:
Strategie, Koordination & Kommunikation
- die rasche Einberufung einer städtischen Taskforce Hitze mit einem Notfalldispositiv für den Akutfall,
- die Erarbeitung einer umfassenden Hitzeschutzstrategie inklusive Sensibilisierungs- und Informationskampagne,
- ein Monitoring hitzebedingter medizinischer Notfälle und Todesfälle,
- die systematische Erfassung hitzebedingter Spitaleinlieferungen sowie Einsätze von Schutz & Rettung.
Schutz von Arbeitnehmenden
- ein verbindlicher Hitzeschutz für das Personal der Stadt Zürich – die Stadt geht als Vorbild voran und schützt ihre eigenen Mitarbeitenden,
- das Engagement der Stadt bei Kanton und Bund für einen verbindlichen Hitzeschutz aller Arbeitnehmenden.
Grünräume & Abkühlung
- angepasste Öffnungszeiten der städtischen Badeanlagen während Hitzeperioden
- zusätzliche Trinkbrunnen und Spiel- sowie Abkühlungsmöglichkeiten für Kinder,
- mehr Schatten, konsequentes Entsiegeln und Zugang zu kühlen öffentlichen Räumen.
Verkehr
- sowie verkehrspolitische Massnahmen wie die temporäre Sperrung ausgewählter Strassen für den motorisierten Individualverkehr ab einem definierten Temperaturgrenzwert.
Die Stadt handelt dort, wo sie kann, mit einer Hitze-Taskforce, die im Ernstfall schnell und koordiniert reagiert. Doch beim Schutz am Arbeitsplatz gibt es bis heute nur unverbindliche Empfehlungen, während Menschen bei der Arbeit über ihre Grenzen gehen. Hier müssen Kanton und Bund endlich ihre Verantwortung wahrnehmen