Öffentlicher Gestaltungsplan Thurgauerstrasse NEIN

Darum ein NEIN zum Gestaltungsplan Thurgauerstrasse:

 

  • in Leutschenbach befindet sich die noch grösste städtische Baulandreserve - dies ist eine grosse Chance
  • Das Quartier wünscht sich einen Gestaltungsplan, welcher die bereits bestehenden Strukturen in die Planung miteinbezieht, der jetzige Plan tut dies nicht
  • es gibt eine Alternative (Wohnhöfe Grubenacker), welche quartierfreundlicher ist
  • Gemeinnützige Wohnungen sind wichtig, aber diese müssen auch von guter Qualität sein!

 

So wollen wir wohnen in Zürich-Nord!

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Die Stadt Zürich braucht dringend gute Beispiele für die Nutzung der letzten Baulandreserven. Der städtische Gestaltungsplan für das 65’000 m2 grosse Areal an der Thurgauerstrasse ist ein Eckpfeiler in der Verdichtungsplanung der Stadt und Aushängeschild für die Umsetzung ihrer wohnpolitischen Ziele. Hier kann Zürich zeigen, wie klimaneutrale Stadtentwicklung geht. Statt diese Chance zu nutzen, genehmigen der Stadt- und Gemeinderat einen Gestaltungsplan, der städtebauliche Ideen aus den 1970-er Jahren umsetzen will. Über 200 Einwendungen von AnwohnerInnen und Verbänden, mühsame Beratungen in der Hochbaukommission und im Gemeinderat haben deutlich gezeigt, dass niemand wirklich zufrieden ist mit dieser Planung. Das Resultat sind zahlreiche Detailanpassungen (= Pflästerlipolitik).

Angesichts dieser unerfreulichen Situation haben AnwohnerInnen mit Unterstützung des renom- mierten Stadtplaners Jürg Sulzer ein Konzept mitgestaltet. Die “Wohnhöfe Grubenacker” als generelle städtebauliche Leitlinien bilden einen achtsamen Dialog zwischen der neuen Entwicklung des Areals Thurgauerstrasse und der bestehenden Siedlung. So kann ein stimmiger Quartierteil mit hoher Wohnqualität entstehen. Das Konzept ermöglicht die rasche Realisierung von rund 700 Wohnungen auf dem Areal Thurgauerstrasse und - im Gegensatz zum städtischen Gestaltungsplan - von langfristig zahlreichen zusätzlichen Wohnungen durch sorgfältige Nachver- dichtung der bestehenden Siedlung. Die moderate Ausnutzung ermöglicht zahlreiche kleine Treffpunkte wie die Grubenacker-Piazza.  Bestehende Wege und Strukturen werden weiter entwickelt. Sie schaffen Orientierung und Identität.

Und nicht so.

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