Abstimmungen zum Koch-Areal

JA  zu Gemeinnütziger Wohnungsbau auf dem Koch-Areal

Der Stadtrat plant ein Gesamtprojekt mit 100 % gemeinnützigem Wohnungsbau, einem Gewerbehaus und einem grossen Quartierpark. Ein Drittel der Wohnungen wird subventioniert. In Zusammenarbeit mit der Stiftung «Wohnungen für kinderreiche Familien» werden 100 Familienwohnungen entstehen.

Die zahlbaren Wohnungen sind eine dringend nötige Ergänzung zu den umliegenden privaten Bauten. Ein Gewerbehaus stellt preisgünstige Flächen für KMU sicher, so dass das produzierende Gewerbe an diesem Standort auch in Zukunft seinen Platz hat.

Mit dem Quartierpark wird das stürmisch wachsende Koch-Quartier ein Zentrum und nicht-kommerziellen Freiraum erhalten.

Dass die Bauträgerschaft den Kinderzirkus Chnopf als festen Bestandteil im Projekt einplant, stellt einen weiteren grossen Mehrwert dar.
 

NEIN  zur FDP-Initiative «Wohnen und Leben auf dem Koch-Areal»

Wir Grünen lehnen die Initiative der FDP «Wohnen und Leben auf dem Koch-Areal» klar ab. Die Initiative fordert, dass das Koch-Areal an einen privaten Bieter verkauft werden soll, mit der Auflage, auf dem Grundstück Wohnraum, Gewerbeflächen, einen Park und Schulraum zu erstellen.

Private würden das Grundstück aber natürlich nicht mit preisgünstigen Wohnungen bebauen. Wir Grünen stehen dafür ein, dass die Stadt kein Land an Private verkauft. Nur so ist es möglich günstigen Wohnraum sicher zu stellen. Wir wissen alle, dass Liegenschaften oftmals für Gewinnmaximierung erworben werden – aber Wohnraum muss für alle erschinglich sein. Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Dach über dem Kopf. Für die Vielfalt einer Stadt ist es von grosser Wichtigkeit, dass auch Menschen mit kleinem Budget Wohnraum finden.

Wir sagen also aus drei Gründen klar NEIN zur FDP-Initiative: Erstens braucht Zürich mehr preisgünstigen Wohnraum. Zweitens mehr Grün- und Freiräume. Die Stadt darf deshalb, drittens, kein Land an Private verkaufen.