Jugendpolitik

Vision

Zukünftige Generationen erben einen intakten Planeten. Das gesellschaftliche und politische System ist so ausgestaltet, dass das Leben mit und auf der Erde langfristig funktioniert – sozial, ökologisch und wirtschaftlich. Kinder können Kinder sein. Junge können in der Stadt Zürich aktiv und gleichgestellt an politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen partizipieren.
 

Ziele

  • Politische Partizipation
    • Förderung der politischen Partizipation von jungen Menschen und damit Stärkung unserer Demokratie durch Jugendparlamente, politische Bildung, Senkung des Stimmrechtsalters
    • E-Governance – städtische Angebote sollen möglichst umfangreich auch online zur Verfügung stehen
  • Generationengerechtigkeit: Neue Gesetzesgrundlagen berücksichtigen sowohl intra- als auch intergenerationelle Auswirkungen.
  • Ein fortschrittliches Jugendstrafrecht
    • Mit ausreichenden Ressourcen (finanziell und personell) für Massnahmen zur Resozialisierung
    • Prävention statt Repression
  • Freiräume für Junge
    • Mehr Orte für Jugendliche ohne Konsumzwang und Kommerz
    • Einbezug und Berücksichtigung von Jugendlichen bei der Quartierentwicklung (bspw. Skaterplätze)
    • Entkriminalisierung von leichten Drogen, insbesondere von Cannabis und Partydrogen
    • Rückgang von Rayonverboten für junge Menschen
  • Genügend günstiger Wohnraum für junge Menschen
     

Hintergrund

Politische Entscheidungen, die unsere Gesellschaft heute trifft, betreffen die Jugend noch über Jahrzehnte. Deshalb sind Generationengerechtigkeit und –solidarität Faktoren von grösster Bedeutung in der Grünen Politik. Wir müssen unseren Kindern und Kindeskindern einen Planeten hinterlassen, der intakt ist und ein politisch-gesellschaftliches System, das langfristig funktioniert: sozial, ökologisch, ökonomisch.

Jugendliche sind stark von der Ausgestaltung der Sozialpolitik abhängig.  Strukturelle Benachteiligung  aufgrund der klassenspezifischen oder ethnischen Herkunft wirken sich bei Kindern und Jugendlichen langfristig auf deren Lebenssituation und Wohlbefinden aus.

Es braucht bezahlbaren Wohnraum für Jugendliche und Überbrückungslösungen bis zur ersten Arbeitsstelle. Eine repressive Strafpolitik verbaut Zukunftschancen und erschwert jungen Menschen eine erfolgreiche gesellschaftlich-soziale Wiedereingliederung.

Eine dem Potenzial entsprechende Schul- und Berufsbildung ist wesentlich für Chancengerechtigkeit. IT- und Medienkompetenz müssen verstärkt Teil der schulischen Bildung werden: Kommunikation, Arbeit und Ausbildung spielen sich zunehmend auch auf einer virtuellen Ebene ab. Auch das Lehrpersonal muss mit der Digitalisierung Schritt halten können.

Die Stadt ist Lebensraum von allen und damit oft auch Streitpunkt von verschiedenen Interessen. Jugendliche sind durch die heutige Städteplanung ganz konkret und über einen langen Zeitraum betroffen. Sie leben in der Stadt, treffen sich hier und üben hier ihre Freizeitaktivitäten aus. Es braucht geeignete Formen, um Jugendliche in die Stadt- und Freiraumplanung einzubinden und ihre Interessen wahrzunehmen.
 

Konkrete Forderungen

  • Politische Bildung wird Teil der schulischen Bildung
  • Die Senkung des Stimmrechtsalters in der Stadt Zürich auf 16 Jahre
  • Die vollständige Legalisierung von Cannabis
  • Stipendien müssen existenzsichernd sein
     

Grüne Erfolge

  • Die Einführung des Jugendparlaments im Kanton Zürich
  • Legaler Besitz von bis zu 10 Gramm Cannabis
  • Vereinfachte Party-Bewilligungen für junge Leute zwischen 18 und 25 Jahren um Partys legal durchzuführen, ohne sich vor einer Intervention durch die Polizei fürchten zu müssen.