Ja zum Gegenvorschlag «Sportstadt Züri»

Mehr Bewegung, Sport und Lebensqualität für alle. Mit dem Gegenvorschlag des Gemeinderates zur Volksinitiative «Sportstadt Züri» können wir darüber entscheiden, ob der Eintritt in die Stadtzürcher Badis künftig kostenlos wird und Sportvereine in der Stadt Zürich von Gebühren befreit werden. Der Gegenvorschlag zur Sportstadt-Initiative ermöglicht, dass niemand aufgrund seiner finanziellen Verhältnisse vom Sporttreiben oder Badeplausch ausgeschlossen wird.

Weshalb «Sportstadt Züri» sinnvoll ist

Sport leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit und Bewegung der Bevölkerung. Wenn wir uns im Alltag häufig bewegen, Sport treiben oder auch einfach zum Plausch in die Badi gehen können, halten wir uns nicht nur fit, sondern gewinnen auch viel an Lebensqualität. Die Sporteinrichtungen der Stadt Zürich sollen darum für alle zugänglich werden.

Was sich mit «Sportstadt Züri» ändert

  • Die Sommerbäder werden für alle kostenlos zugänglich. Heute sind lediglich die Flussbäder, das Seebad am Katzensee sowie die Männerbadi ohne Eintrittsgebühren zugänglich.

  • Für Kinder und Jugendliche bis 20 wie auch für Personen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen wird auch der Eintritt in die übrigen von der Stadt Zürich betriebenen Sport- und Badeanlagen erlassen.

  • Sportvereinen in der Stadt Zürich werden die Gebühren für die Nutzung der städtischen Sport- und Badeanlagen erlassen.


 

Was «Sportstadt Züri» bringt

  • Teilhabe für alle ermöglichen
    Mit jedem Franken an Eintrittsgebühren steigt die Menge an Personen, welche wir potentiell an der Teilhabe des Sport- und Badilebens ausschliessen. Bei den Städtischen Sport- und Badeanlagen soll jedoch nicht die eigene wirtschaftliche Situation darüber entscheiden, ob jemand Sport treibt oder einen Schwumm in der Badi nehmen kann.

  • Sportvereine stärken
    Sportvereine fördern mit viel Freiwilligenarbeit den Jugend-​ und Breitensport und leisten wichtige Integrationsarbeit. Mit «Sportstadt Züri» werden den Sportvereinen der Stadt Zürich die Gebühren für die Nutzung der städtischen Bade- und Sportanlagen erlassen. Damit können Sportvereine mehr Mittel in ihr Angebot und die Sportförderung investieren. Dies erleichtert den Zugang zum Sport und stärkt die Sportvereine.

  • Familien entlasten
    Die städtischen Sport-​ und Badeanlagen in der Stadt Zürich werden heute bereits mit bis zu 84 Prozent durch städtische Mittel finanziert. Den Restbetrag von jährlich rund 11 Mio. Franken wird durch die Stadtbevölkerung bezahlt. Für Familien, Jugendliche und Personen mit wenig Einkommen kann dies eine starke Belastung sein und ein Grund, auf den Besuch in der Badi bzw. Sportanlage zu verzichten. Deshalb verlangt die Vorlage, dass für Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre sowie für Personen in bescheidenen Verhältnissen der Eintritt in alle von der Stadt Zürich betriebenen Bäder-​ und Sportanlagen kostenlos ist.

  • Bewegungsfreundliches Umfeld schaffen
    Mit «Sportstadt Züri» können wir in der Stadt Zürich ein bewegungsfreundliches Umfeld schaffen, welches zu einem aktiven Lebensstil einlädt. Dies entspricht den Zielen der Sportstrategie der Stadt Zürich. Alle können teilhaben und niemand muss sich überlegen, ob sie oder er aus finanziellen Gründen Tennis spielen oder einen «Feierabendschwumm» in der Badi nehmen kann. Dies bringt uns allen mehr Lebensfreude und Lebensqualität.