Was gegen den Ersatzneubau spricht:

  • Sanieren statt Abreissen: Der GRÜNE Grundsatz „Sanieren statt Abreissen“ wird missachtet. Das geplante Projekt sieht einen Neubau vor, statt Bestehendes zu sanieren.
  • Grünraum erhalten: Dem Projekt müssten 80 Bäume und zahlreiche Sträucher weichen, dabei gibt es Möglichkeiten diesen Grünraum zu erhalten. Stattdessen entsteht durch das Fällen der Bäume und die geplanten Kunstrasen eine neue Hitzeinsel an einem Ort, wo es im Sommer ohnehin schon sehr heiss werden kann. Der Verlust des Grünraums steht im klaren Widerspruch zur stätischen Fachplanung Hitzeminderung.
  • Unnötige Tiefgarage: Die Stadt Zürich hat sich im Mai 2022 als Reaktion auf eine deutliche Volksabstimmung Klimaschutzziele gesetzt. Dabei spielt insbesondere die Reduktion von Treibhausgasemissionen eine grosse Rolle. Das neue Sportzentrum muss also sehr gut an den öffentlichen Verkehr angebunden werden. Eine neue Tiefgarage, die potentiell zur Anreise mit dem eigenen Auto motiviert, passt nicht zu der vom Volk gewählten Linie. Für Besuchende des Sportzentrums stehen zudem im nahe gelegenen Messeparkhaus bereits genügend Parkplätze zur Verfügung.
  • Tennisplätze erhalten: Der Tennisclub Oerlikon wird durch sechs neue Fussballfelder verdrängt. Es sind die einzigen Tennisfelder im Quartier. Der Club ist gut im Quartier verankert und der Bevölkerung ist dessen Erhalt wichtig, wie eine Petition mit 3850 Unterschriften beweist.
  • Nachhaltigkeit: Das geplante neue Sportzentrum ist nicht nachhaltig. Es steht im Widerspruch zu den städtischen Klimazielen. Wir GRÜNE wollen das geplante Projekt mit gezielten Anträgen verbessern und zeigen, dass Sportförderung und Nachhaltigkeit sehr wohl miteinander zu vereinbaren sind!