O-Ton: Blockade in Oerlikon Ost

Mi 20.12.17

Aus dem Gemeinderat: Felix Moser zum Bau-Stau in Oerlikon Ost

«Quartieranbindung Ost Oerlikon, Etappe 3b: Dahinter verbirgt sich die Haltestelle Bahnhof Oerlikon Ost. Verkehrlich ein katastrophaler Platz: Fussgänger laufen über die Strasse, Velos finden nicht statt, und Autos und Trams kommen sich in die Quere. Nun muss eine Lösung her.»

 

Zwar hat die Stadt mit viel Geld beim Bahnof-Umbau in Oerlikon mitgeholfen, und z.B. die Brücke verbreitert. Doch was bleibt wirklich in Oerlikon Ost? Ein Knotenpunkt, der zu Stosszeiten völlig überlaufen ist, und ein Beispiel, wie man es nicht machen sollte. Die Fussgänger überqueren überall die Strasse, Autos und Trams kommen vor lauter Fussgängern nicht vorwärts, Tram und Bus behindern sich gegenseitig, und ein Umsteigen ist nicht möglich.

 

Nach dem Willen von TED-Vorsteher Filippo Leutenegger sollen diese Fehlplanungen in zehn bis 15 Jahren behoben werden. Aber: so lange kann es nicht so weitergehen. Der Auftrag wäre eigentlich klar, die Quartieranbindung war schon im Programm der Volksabstimmung vorgesehen. Daher haben im Gemeinderat die Grünen, zusammen mit AL, SP und GLP, eine Motion eingereicht. Diese fordert vom TED-Vorsteher Leutenegger, diesen Knotenpunkt jetzt - innert zwei Jahren - umzubauen und benutzergerecht zu gestalten. Herr Leutenegger war über den Auftrag nicht sehr erfreut, er hat klar gesagt, dass er lieber noch 10-15 Jahre gewartet hätte gewartet hätte. Genau das wollten wir aber nicht, wir wollen bald eine Lösung, und nicht irgendwann. Immerhin hat er gesagt, dass in der Planung Fehler gemacht wurden, und bessere verkehrliche Lösungen bekannt seien. Mit der überwiesenen Motion ist der Tiefbau-Vorsteher nun auch angehalten, innert zwei Jahren die Forderungen endlich umzusetzen. Ich bin gespannt, wir bleiben dran.