Nachhaltige und faire Ernährung

Gegenvorschlag des Gemeinderats zur Initiative «Nachhaltige und faire Ernährung»

Ein Drittel der Umweltbelastung des Menschen ist auf die Ernährung zurückzuführen. Die Landwirtschaft belastet Böden, Gewässer und Luft teilweise stark. Die Produktion in Monokulturen führt zu Verlust der Biodiversität und Zerstörung von Lebensräumen. Die Vernichtung der Regenwälder zur Sojaproduktion für Tierfutter ist ökologischer Unsinn und wirkt sich stark negativ auf das globale Klima aus.
Das Einsparpotenzial ist im Bereich der Ernährung vergleichbar gross: Durch die Wahl von Lebensmitteln mit geringer Umweltwirkung kann die Umweltbelastung problemlos halbiert werden.

Der zusätzliche Artikel in der Gemeindeordnung ermöglicht eine Verankerung der Thematik auf oberster Verfassungsstufe der Stadt. So wird der Grundstein gelegt, um in Zürich eine umweltfreundliche und faire Ernährung zu fördern und somit einen wichtigen Beitrag an unsere Gesundheit und für eine intakte Umwelt zu leisten.