Grünstadt JA!

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Anfangs März 2014 konnten  wir André Odermatt, Vorsteher des Hochbaudepartement, 3’871 Unterschriften für die Grünstadt-Initiative  übergeben.

Bereits während der Richtplandebatte 2016 ist es den Grüne gelungen, wesentliche Forderungen der Grünstadt-Initiative verbindlich festzusetzen. Zudem hat der Gemeinderat im November 2016 deutlich dem Gegenvorschlag des Stadtrates zur Initiative zugestimmt. Dieser Gegenvorschlag ist faktisch inhaltlich identisch mit der Initiative, es fehlen einzig die Übergangsbestimmungen.Deshalb hat das Initiativ-Komitee die Grünstadt-Initiative zugunsten des Gegenvorschlags zurückgezogen.

Voraussichtlich wird im Mai 2017 über den Gegenvorschlag zur  Grünstadt-Initiative abgestimmt.

Was will Grünstadt?

Zürich befindet sich in einem Zielkonflikt, der schnell eine umsetzbare und griffige Lösung braucht.

Schutz des bestehenden Grünraums

Für eine hohe Lebensqualität in Zürich ist ganz entscheidend, dass für Mensch und Natur genügend und qualitativ hochwertige öffentliche Grünräume vorhanden sind. Sie erbringen vielfältige soziale, ökologische und wirtschaftliche Leistungen – auch und gerade in einer Stadt! Zunehmend geraten sie aber unter Druck – entweder durch Bauvorhaben oder dann durch Übernutzung.

Urbane Verdichtung

Städtisch leben heisst dicht leben. Verdichtung ist das Gebot der Stunde. Es muss dabei versucht werden, die vielfältigen Ansprüche der Wohnbevölkerung und PendlerInnen an Wohn-, Verkehrs- und Arbeitsflächen, aber eben auch an die Naherholung abzudecken. Verdichtung kann nur dann umwelt- und sozialverträglich ausgestaltet werden, wenn Bauten, Infrastruktur und Freiraum gleichzeitig betrachtet und entwickelt werden. Die sorgfältige Grünraumplanung und Grünraumsicherung muss von Anfang an Bestandteil einer Gesamtplanung sein.