Grünstadt-Initiative

Anfangs März 2014 konnten  wir André Odermatt, Vorsteher des Hochbaudepartement, 3’871 Unterschriften für die Grünstadt-Initiative  übergeben.

Am 30. November 2016 hat der Gemeinderat deutlich einem Gegenvorschlag des Stadtrates zugestimmt. Der Gegenvorschlag ist inhaltlich mit der Initiative identisch, es fehlen aber die griffigen Übergangsbestim-mungen. Damit ist ein weiterer Schritt getan, um den Grünraum in der Stadt langfristig zu schützen.

Voraussichtlich wird im Mai 2017 über die Grünstadt-Initiative abgestimmt.

Was will die Initiative?

Zürich befindet sich in einem Zielkonflikt, der schnell eine umsetzbare und griffige Lösung braucht.

Schutz des bestehenden Grünraums

Für eine hohe Lebensqualität in Zürich ist ganz entscheidend, dass für Mensch und Natur genügend und qualitativ hochwertige öffentliche Grünräume vorhanden sind. Sie erbringen vielfältige soziale, ökologische und wirtschaftliche Leistungen – auch und gerade in einer Stadt! Zunehmend geraten sie aber unter Druck – entweder durch Bauvorhaben oder dann durch Übernutzung.

Urbane Verdichtung

Städtisch leben heisst dicht leben. Verdichtung ist das Gebot der Stunde. Es muss dabei versucht werden, die vielfältigen Ansprüche der Wohnbevölkerung und PendlerInnen an Wohn-, Verkehrs- und Arbeitsflächen, aber eben auch an die Naherholung abzudecken. Verdichtung kann nur dann umwelt- und sozialverträglich ausgestaltet werden, wenn Bauten, Infrastruktur und Freiraum gleichzeitig betrachtet und entwickelt werden. Die sorgfältige Grünraumplanung und Grünraumsicherung muss von Anfang an Bestandteil einer Gesamtplanung sein.