Grüne Transparenzoffensive Teil 2: Social Media-Werbeanzeigen

Mi 13.12.17

Die Grünen der Stadt Zürich leben Transparenz in der Politik vor und schaffen als erste Partei Klarheit über die Werbemassnahmen in den sozialen Medien für den Gemeinderatswahlkampf 2018: Keine Darks Ads, kein Dirty Campaigning, kein Datenmissbrauch, klare Absender.

Negative Campaigning, Dirty Campaigning, Dark Ads – Politwerbung in den sozialen Netzwerken wird heiss diskutiert. Nach den Debatten in den USA sowie in Österreich, Deutschland und Frankreich hat das Thema spätestens durch das Buch Smartphone-Demokratie von Adrienne Fichter die Schweiz erreicht.

Adrienne Fichter ruft mit der Republik dazu auf «Polit-Werbung zu enttarnen». Die Grünen begrüssen Transparenz in allen Politikbereichen. Im Gegensatz zu den bürgerlichen Parteien haben wir bereits finanzielle Klarheit hinsichtlich der Gemeinderatswahlen vom 4. März geschaffen.

Die Grünen Zürich werden für den anstehenden Wahlkampf natürlich Werbeanzeigen auch in den sozialen Medien schalten. Für die Kampagne werden die Plattformen Instagram und Twitter, für Social Ads allerdings hauptsächlich Facebook genutzt. Fairplay und Datenschutz stehen dabei immer im Vordergrund. Deswegen gelten folgende vier Grundpfeiler bei Social Ads für die Grünen der Stadt Zürich:

  • Keine Dark Ads: Beworben werden nur Public Postings. Die Problematik von Dark Ads bringt Adrienne Fichter auf den Punkt, womit die Grünen grundsätzlich sehr einverstanden sind. Denn: Dark Ads sind der Öffentlichkeit nicht zugänglich und es ist nicht nachvollziehbar, welche User auf welche Art und Weise angesprochen werden. Public Postings hingegen sind für alle einsehbar.

  • Kein Dirty Campaigning: Werbeanzeigen der Grünen verbreiten keine Halb- und Unwahrheiten über andere Akteure der Politlandschaft. Ausserdem liegt der Fokus der Werbeanzeigen auf den Stärken der Grünen und nicht auf dem Schlechtmachen der anderen Parteien. Natürlich suchen wir die politische Auseinandersetzung und zeigen auf, wo die anderen Parteien falsch liegen, jedoch immer auf eine faire Art und Weise.

  • Klarer Absender: Werbeanzeigen der Grünen finden nur über Accounts statt, die klar als Grüne Accounts erkennbar und deklariert sind.

  • Kein Datenmissbrauch: Die Grünen laden keine Datenbanken hoch (Stichworte: Social Match; Nationbuilder; etc.) um ganze Adresslisten gezielt zu bewerben. Konkret: Wir verwenden für Social Ads weder unsere Mitgliederdatenbank noch Adressen o.ä. von anderen politischen Kampagnen.

Luca Maggi, Vize-Präsident Grüne Stadt Zürich, sagt dazu: «Die Grünen finden den Einsatz von Social Media im Politbetrieb wichtig und richtig. Die zunehmende Bedeutung dieser Netzwerke verlangt aber auch einen verantwortungsbewussten Umgang damit. Die Grünen verfolgen deshalb klar die Strategie, auch in der virtuellen Welt transparent und fortschrittlich zu agieren.»