Bundesasylzentrum in Zürich West

Willkommen im Kreis 5!
Willkommen in Zürich!

Petition für eine würdevolle Unterbringung von Flüchtlingen in Zürich

Am 7. September 2016 haben die Grünen die Petition zum geplanten Bundesasylzentrum mit knapp 2'500 Unterschriften dem Zürcher Stadtrat übergeben. Gleichentags hat der Zürcher Gemeinderat zwei entsprechende Postulate der Grünen Gemeinderätin Karin Rykart unterstützt.

 

 

Hintergrund

Bis heute sind in der Öffentlichkeit praktisch ausschliesslich Personen zu Wort gekommen, die in Züri-West und noch lieber in ganz Zürich keine Flüchtlinge unterbringen wollen. Diesem medialen Übergewicht halten wir Grünen nun entgegen mit der vorgestern lancierten «Petition für eine würdevolle Unterbringung von Flüchtlingen in Zürich».

Züri-West ist bereit für eine Nachbarschaft mit dem geplanten Bundeszentrum. Die Petition gibt der Bevölkerung eine Stimme, welche Menschen in Notlage helfen und ihnen hier einen würdevollen Aufenthalt bieten wollen. Sie nennt Grundvoraussetzungen, damit das Bundesverfahrenzentrum in diesem lebendigen Quartier funktioniert und die Stadt Zürich diesen Menschen tatsächlich einen würdigeren Aufenthalt als andere Gemeinden gewährleisten kann.

  • Bewegungsfreiheit für die BewohnerInnen des Zentrums
  • Keine Umzäunung des Areals
  • Genügend  Privatsphäre für alle BewohnerInnen 
  • Schulräume für Kinder in öffentlichen Schulhäusern
  • Deutschkurse, Beschäftigungs- und Bildungsmöglichkeiten
  • gut ausgebildetes Personal

Wir Grünen setzen uns dafür ein, den Schaden, der durch die diversen Asylgesetzverschärfungen angerichtet worden ist, möglichst in Grenzen zu halten. Zürich kann jetzt z.B. mit dem geplanten Bundesasylzentrum im Kreis 5 ganz konkret die dortigen Wohnverhältnisse gestalten. Nur wenn die Stadt diesen Spielraum auch ausnützt, lohnt es sich, ein solches Bundeszentrum in der Stadt zu errichten. Dazu haben wir Grünen ein Positionspapier verabschiedet und werden im Gemeinderat Vorstösse mit den genannten Forderungen einreichen. Wir halten jedoch auch fest, dass wir diesen Bundeszentren nach wie vor mehr als kritisch gegenüberstehen.