Alterspolitik

Vision

Autonomie und Selbständigkeit sind in jeder Lebensphase wichtig; das gilt auch für betagte und hochbetagte Menschen. Ihre Lebensqualität und die Unterstützung ihrer Gesundheit sol­len ge­wahrt und gefördert werden. Ebenso soll die ältere Bevölkerung an der Gestaltung der Gesell­schaft mitbeteiligt sein.

Ziele

  • SeniorInnen jeden Alters können ihr Leben weitgehend selbständig führen. Dabei werden sie, wo nötig, adäquat unterstützt.
  • Ihre Würde ist bis zum Lebensende gewahrt.
  • Der Lebensraum in der Stadt ist generationengerechter gestaltet.

Hintergrund

Die Lebensdauer der Menschen, auch in der Stadt Zürich, nimmt immer mehr zu. In Zürich leben heute über 60‘000 Personen im Rentenalter.. Gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich kommt diesen Menschen ein immer grösseres Gewicht zu.

Der Wunsch, möglichst lange unabhängig und selbständig zu leben, die Gesundheitsver­sor­gung, der Zerfall von familiären Strukturen, aber auch die stetig wachsenden Aufenthalts- und Pflege­ko­sten für PensionärInnen der Alterszentren beziehungsweise von PatientInnen der Pflegezentren bringen unter anderem auch gewaltige finanzielle Herausforderungen.

Einige ur-grüne Themen wie Langsamverkehr und Eindämmung des motorisierten Individual­ver­kehrs, Erhalt von Grünflächen und Bereitstellen von günstigem Wohnraum kommen den An­lie­gen der älteren BewohnerInnen unserer Stadt zugute, indem sie zum Beispiel das Bedürfnis nach Si­cher­heit abdecken oder möglichst lange ein selbständiges Wohnen in den eigenen vier Wän­den erlauben.

Dem weiteren Ausbau der Spitexdienste, der bedarfsorientierten Entwicklung und Angeboten in den Alterszentren, sowie der kontinuierlichen Erhöhung der Anzahl qualifizierten Pflegen­den in den Stadtspitälern und in den Pflegezentren sind vor allem in Geschäften von Stadt- und Gemeinderat erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken. Beratende und unterstützende Angebote wie Spitex, SiL (Sozialmedizinische individuelle Lösungen), „Wohnen im Alter“, Pro Senectute etc. sind weiterhin sicherzustellen und zu fördern.

Konkrete Forderungen

  • Sicherstellung und Ausbau der beratenden und unterstützenden Angebote für SeniorInnen
  • Sicherstellung und Weiterentwicklung der Alterszentren
  • Erhöhung der Anzahl Wohnungen der Stiftung Alterswohnungen SAW
  • Bereitstellen der finanziellen Mittel für individuelle und selbständige Wohnformen im Alter
  • Durchsetzen von verkehrsberuhigenden Massnahmen für mehr Sicherheit

Grüne Erfolge

  • Die Stadt prüft aufgrund eines Grünen Vor­stosses im Gemeinderat die Gründung eines SeniorInnen-Rates.
  • Das Alterskonzept der Stadt Zürich wurde aufgrund eines Postulats der Grünen überarbeitet.